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Geschichte: Differten: Differten stammt von dem Wort Diffurthe ab, was soviel wie �tiefe Furt� hei�t. Differten liegt also an einer Stelle, wo eine Furt durch den Bistbach f�hrte. Erstmals erw�hnt wurde die Siedlung in einer Urkunde aus dem Jahr 1067 von Herzog Gerhardt von Lothringen f�r das Kloster in Echternach..
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Mit R�cksicht auf den heutigen Ortsteil Friedrichweiler, der im ersten Viertel des 18. Jahrhunderts als Dorf unter nassau-saarbr�ckischer Hoheit entstand und 1766 an Frankreich fiel und bis Ende 1973 zur ehemaligen Gemeinde Differten geh�rte, wurde eine goldene Lilie in Blau, in Anlehnung an das Wappen der franz�sischen K�nige aus dem Hause Bourbon in das Gemeindewappen Differten aufgenommen. Nach 1766 galt das Lilienwappen als neues hoheitsrechtliches Zeichen f�r das lothringische Territorium, dem Differten bereits von 1766, und zwar 700 Jahre lang, angeh�rte.
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Wappenbegr�ndung: Die Deutung des Ortsnamens gab Veranlassung zur Annahme des durch seine Heroldsst�cke Wellenschildhaupt und gest�rzte Spitze redenden Wappenentwurfes.
Nach Michael Tritz und Max M�ller ist der Ortsname Differten, dessen �lteste urkundlich bezeugte Schreibweisen Diefurt, Diffurde, Diffurte, Diffurthe, Diffurt, Diffurten �berliefert sind, die sprachliche Zusammenziehung des Hinweises auf einen bestimmten Platz: Zu der tiefen Furt. Demnach gab den siedlungsgeschichtlichen Ansto� zur Gr�ndung des sp�teren Dorfes Differten eine Uferstelle des Bistbaches, die im Zuge einer Wegeverbindung f�r die Durchquerung am besten geeignet war. Die Kreuze versinnbildlichen den starken grundherrlichen Einflu� der benachbarten Praemonstratenser-Abtei Wadgassen auf das Dorf Differten, der ihr schlie�lich im letzten Viertel des 18. Jahrhunderts neben dem gro�en und kleinen Zehnten unter anderen auch den gr��ten Teil an der Hoch-, Mittel- und Grundgerichtsbarkeit einbrachte.
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